Jürg Minsch und Thom Held

122 _ «DAS INNOVATIONSPARK-PROJEKT IST BRAV UND BESCHEIDEN» _ DIE DENK-ALLMEND IM INTERVIEW IN DER NZZ

Februar 8, 2014 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG lud die Initianden der DENK-ALLMEND zu einem Interview ein. Am 6. Februar 2014 erschien dieses in der NZZ auf einer ganzen Seite. – Ein Gespräch über wahrhaftige Innovation, jenseits von Denken in Routine und in Standardverfahren. Ein Gespräch über Wege, einen gesellschaftlichen “Circulus virtuosus” (nicht ..vitiosus, wie’s das Korrekturprogramm der NZZ meinte) zu wagen, in dem man sich in einem laufenden Prozess immer wieder zu neuen, kreativen, noch besseren Lösungen oder Erkenntnissen treibt: virtuos eben. Ein Gespräch, das antönt, dass das bislang zu «brav und zu bescheiden» gedachte Innovationspark-Projekt in etwas wirklich Grosses und die Schweiz Bewegendes noch einzubetten wäre. Das Einzige, was es dazu braucht: öffentlicher, vernetzter und vituoser zu denken.

Link zur NZZ-Seite: NZZ-Interview_DENK-ALLMEND

Das Interview als Pdf-Dokument: NZZ_6-2-2014_ZH

Mit herzlichem Gruss
Jürg Minsch und Thom Held

 

Jürg Minsch und Thom Held

121 _ FORMATSPRENGEND!? … DIE REAKTIONEN AUS DEM BUNDESHAUS, DEM WALCHETURM .. UND DER ZIVILGESELLSCHAFT

Januar 28, 2014 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Wir danken für die vielfältigen Reaktionen auf das erste DENK-ALLMEND-Buch: Reaktionen aus der Zivilgesellschaft, aber auch aus dem Bundeshaus, dem Walcheturm des Zürcher Regierungsrats und dem Stadthaus Zürich. – Die Glattaler halten sich noch zurück. Ein herzliches Dankeschön, sowohl den Citoyennes und Citoyens als auch den Magistraten! – Die gewählten Worte sind zudem aufschlussreich.

 

 

Das Bemühen um das aktive Mitgestalten, das Einbringen von Visionen und Denkanstössen werden von den Regierenden gelobt und verdankt. Zwischen den Zeilen der Antworten aus den Regierungsstuben ist aber auch herauszulesen: Dankeschön, nun ist aber genug, wir machen weiter … wie geplant – siehe die Antwort von Bundesrätin und UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard. Interessant dabei, wie bestimmend eine unter gewissen Prämissen erstellte «Testplanung» nun für ein national bedeutsames Areal geworden ist. Waren das damals überhaupt die richtigen Fragen, die der Testplanung zugrunde gelegt wurden? Wir meinen entschieden nein – zuerst wäre doch zu klären, was die Schweiz will, bevor man Teilfragen stellt, die Jahre später determinierend werden.

Die «ehrlichen Diskussionen», die Bundesrat Didier Burkhalter als Stärke «unserer Demokratie» hervorhebt, wurden im Falle der Zukunftschance Flugplatz Dübendorf noch gar nicht erst geführt. Vielmehr war es bislang so: Geplant, entschieden – ohne Feedbackkultur mit der breiten Öffentlichkeit, und das bei einem so bedeutsamen Objekt, das noch ganz andere, viel weitreichendere und bewegendere Innovationspotenziale böte, als ein Innovationspark es vermag. Die Schweiz möchte doch zu den Besten gehören! Mit Projekten aus der Schublade oder mit etwas ungeahnt Neuartigem und Grossem, das die Schweiz in einem gemeinsamen Innovationsprojekt ausbrütet und voranbringt? Angebote zu ehrlichen Diskussionen zu solch unterschiedlichen Perspektiven waren zahlreiche da, sie wurden bislang noch (!) ausgeschlagen.

Das Büro von Bundespräsident und VBS-Vorsteher Ueli Maurer beweist dafür – in Unkenntnis der Verwendung des Begriffs «Sprezzatura» im Buch – Humor. Heiterkeit ist uns im gesellschaftlichen Diskurs und öffentlichen Think-Tank-Prozess wichtig. Dass wir Adressaten einer solchen «Sprezzatur» sogar aus dem Bundeshaus geworden sind, ist uns eine grosse Ehre.

Während Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch per Email herzlich danken lässt, hofft der persönlich mailschreibende Stadtrat Richard Wolff, dass das von uns vorgeschlagene Verfahren doch noch zum «leuchtenden Beispiel für partizipative Zukunftsgestaltung» werde. – Wir plädieren ja für eine neuartige, viel Positives versprechende «Umgekehrte Partizipation». – Nationalrätin Doris Fiala, wie Regierungsrat Markus Kägi den Thomas Held mit dem Thom Held verwechselnd, meint: «Gute Gedanken und Wünsche für Sie, möge Ihnen das kreative und kritische Denken nie abhanden kommen. Die Schweiz braucht sie!»

Erfreut über das «sehr gehaltvolle Buch» zeigt sich auch Remo Largo, der im Buch selbst einen «Nachgefragt»-Beitrag leistete. Das Buch stimmt ihn auch nachdenklich und verleitet zu Worten, die an seinem Buchbeitrag anschliessen: «Ich leide sehr an der Perspektivenlosigkeit der Schweiz. Meine Hoffnung: die jungen Generationen – wenn sie denn nicht in ihren Visionen durch die mächtigen Alten abgewürgt werden.» Das DENK-ALLMEND-Buch zeigt, dass diese Gefahr des Übergangen-Werdens auch im Zusammenhang mit Dübendorf latent besteht. Doch das Buch offenbart daneben auch jene ansonsten verborgen gebliebenen, von den Etablierten in Wirtschaft, Politik und sogar Wissenschaft undiskutierten grossartigen Chancen, die ein weiter andauerndes «Schweizgespräch» hin zu einem bahnbrechenden «Schweizprojekt» bieten würde. Öffnen statt abwürgen, das wär der erste Schritt zur «ehrlichen Diskussion» über die Zukunft der Schweiz.

Eine Stimme aus der Zivilgesellschaft äussert sich zum Buch mit den Worten: «Formatsprengend im besten Sinn».
Genau das wünschen wir der Schweiz von heute: Mut zu haben, im besten Sinne als Land mitten in Europa das eigene Format zu sprengen, um Neues und Zukunftsweisendes für sich und Europa zu entdecken!

Die Briefe der Bundesrätin Leuthard und der Bundesräte Maurer und Burkhalter sowie Regierungsrat Kägi als Kopie (im jpeg-Format):
Jürg Minsch und Thom Held

120 _ EINLADUNG ZUR BUCHVERNISSAGE

Oktober 10, 2013 in Allgemein, ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Liebe Citoyenne
Lieber Citoyen

Es ist soweit. Das Buch zur ersten DENK-ALLMEND 2010-2013 liegt vor:

SCHWEIZGESPRÄCH.
Von der Lust und Freude am Politischen.  –
Eine DENK-ALLMEND für den Flugplatz Dübendorf.

 

WIR LADEN ALLE INTERESSIERTEN HERZLICH EIN,
ZUR GEMÜTLICHEN BUCHVERNISSAGE AN PASSENDEM ORT.

Montag, 28. Okt. 2013, 19 h
im sphères, bar buch bühne
Hardturmstrasse 66,
8005 Zürich

Das kleine Programm:
Begrüssung und Gedankensprenkel von Jürg Minsch + Thom Held von der DENK-ALLMEND
Grusswort der BRISTOL-STIFTUNG von Mario Broggi
Doppelpass-Reflexionen mit Rahel Marti, HOCHPARTERRE
Intervention von zURBS, dem sozial-artistischen Stadtlabor für Zürich.
Begleitet von einem Riesling feinherb vom Meister Helmut Dönnhoff.

Ihre DENK-ALLMEND
Jürg Minsch + Thom Held

Die Einladung als Pdf-File zum download:
Einladung_Buchvernissage_DA

Der Bestelltalon des Haupt-Verlags als Pdf-File zum download:
DA_Schweizgespraech

 

Jürg Minsch und Thom Held

119 _ BRIEF AN DEN BUNDESRAT: RETTENDER WINDSTOSS VON «ABEL»?

März 8, 2013 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Die DENK-ALLMEND setzte auch den BUNDESRAT, insbesondere Bundesrätin Doris Leuthard und Bundesrat Ueli Maurer, in Kenntnis über die Ergebnisse der Online-Abstimmung, und liess Ihnen dabei auch einige Begleitgedanken zum schwierigen Verhältnis zwischen Politik und Zivilgesellschaft zukommen. Zugunsten aller interessierten Citoyennes und Citoyens publizieren wir diesen Brief auch auf unserem Blog.

 

 

Der Brief an Bundesrätin Leuthard und Bundesrat Maurer, als Kopie (im Jpeg-Format):

DA-Brief_an_Bundesrat

 

[Foto: Offizielles Bundesratsfoto 2013]

Jürg Minsch und Thom Held

118 _ PUBLIKATION DER ERGEBNISSE DER ONLINE-ABSTIMMUNG: POLITIK UND CITOYENNETÉ UNEINS

März 8, 2013 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Publikation_Online_AbstimmungDie ONLINE-ABSTIMMUNG UND -UMFRAGE der DENK-ALLMEND vom 8. November 2012 und dem 31. Jamuar 2013  macht deutlich, dass engagierte Citoyenneté  von der Politik – bei für die Schweiz wichtigen Fragen – mehr erwartet, als was diese aktuell zu leisten bereit ist.  Die Erwartungen für den Flugplatz Dübendorf sind: Öffentlicher Prozess statt Basta-Politik. Reflexionszeit statt Hauruck. «Allmend der Eidgenossenschaft» statt Verkauf. Die DENK-ALLMEND stellt die Grundsatzfrage: Sind wir in Dübendorf dabei, eine aussergewöhnliche Chance für die Schweizer Demokratie und die Gestaltungskraft der «idée suisse» zu verschenken?

Anbei finden Sie die PUBLIKATION der Ergebnisse der ONLINE-ABSTIMMUNG (zum Herunterladen, im Pdf-Format):

PUBLIKATION_ERGEBNISSE_ONLINE-ABSTIMMUNG

 

Im Weiteren die entsprechende MEDIENMITTEILUNG (im Jpeg-Format):

MM_Publikation_OL-Abstimmung

 

 

Jürg Minsch und Thom Held

117 _ CITOYENNETÉ ALS ZAUNGAST? – VORENTSCHEID DES BUNDESRATS ZUGUNSTEN DER ZIVILEN LUFTFAHRT

Februar 28, 2013 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Der Bundesrat teilt am 28.2.2013 mit: «Bundesrat prüft Dübendorf zivilaviatisch zu nutzen. – Der Bundesrat hält aus grundsätzlichen Überlegungen vorderhand an einer fliegerischen Nutzung der Piste des Militärflugplatzes Dübendorf fest. Er hat deshalb das UVEK beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem VBS ein öffentliches Einladungsverfahren durchzuführen, damit mögliche Interessenten eine Offerte als Betreiber des Flugplatzes für einen Zeitraum von 20 Jahren einreichen können. Das UVEK wird dem Bundesrat bis spätestens Mitte 2014 über die Ergebnisse Bericht erstatten. Das VBS kann die Piste aus finanziellen Gründen mittelfristig nicht mehr weiter betreiben.»

Stellungnahme der DENK-ALLMEND zum bundesrätlichen Vorentscheid

Überrascht nimmt die DENK-ALLMEND, der Schweizer Think Tank der Öffentlichkeit für die Öffentlichkeit, den bundesrätlichen Entscheid betreffend der Zukunft des Flugplatzes Dübendorf zur Kenntnis. Nicht der Zeitpunkt ist überraschend. Vielmehr, dass ähnlich der kantonalen Politik zugunsten eines Innovationsparks, nun auch der Bundesrat zugunsten der Zivilluftfahrt in Form einer “Kleine-Kreise-Demokratie” entscheidet, die die Citoyennes und Citoyens zu reinen Zaungästen der Zukunftsgestaltung macht.

Die DENK-ALLMEND hat über die vergangenen 2 Jahre aufgezeigt, wie das einmalige Raumgeschenk des Flugplatzes Dübendorf zu einem «gesellschaftlichen Projekt der Schweiz für die Schweiz» entwickelt werden könnte. Ein Projekt, an dem die «idée suisse» würde weiter wachsen können. Exakt das, was die verunsicherte Schweiz jetzt bräuchte. Die Ergebnisse der von der DENK-ALLMEND initiierten ONLINE-ABSTIMMUNG, die vom 8. Nov. 2012 bis zum 31. Januar 2012 dauerte, bestätigen dies und zeigen, dass die Abstimmenden bei wichtigen Fragen einen «Öffentlichen Prozess statt Basta-Politik» wünschen.

Am Freitag, 8. März 2013, wird die DENK-ALLMEND die Ergebnisse dieser Online-Abstimmung mittels Medienmitteilung, Mailing und auf dem DENK-ALLMEND-BLOG (http://blog.denkallmend.ch) publizieren.

Eines wird deutlich: Sowohl das Vorgehen des Bundesrats als auch jenes des Regierungsrats des Kantons Zürich verdeutlichen die Notwendigkeit für gesellschaftliche Innovationen im Zeichen einer lebendigen Demokratie – jenseits einer überhandnehmenden Basta-Politik. Die öffentlichkeits- und kreativitätsorientierte DENK-ALLMEND-Methode ist ein möglicher Ansatz dazu.

Für die DENK-ALLMEND
Thom Held und Jürg Minsch

Link zur Medienmitteilung des Bundesrats: Medienmitteilung_Bundesrat
Link zur Stellungnahme des Regierungsrats des Kantons Zürich: Stellungnahme Regierungsrat Kanton ZH

 

[Foto: Quelle Aargauer Zeitung]

 

Jürg Minsch und Thom Held

116 _ WEITERER ARTIKEL: «EINE WOLKE FÜR DEN FLUGPLATZ» (WOZ)

Februar 12, 2013 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Nach den Fernseh- und Radioanstalten (SRF, Tele Züri, Tele Top), den Tageszeitungen (NZZ, TAGES-ANZEIGER, OBERLÄNDER) und der Fachpresse (HOCHPARTERRE, WERK BAU + WOHNEN, TEC21) nun auch noch ein journalistischer Zuwachs bei den Wochenzeitungen (neben dem GLATTALER): ein die DENK-ALLMEND FLUGPLATZ DÜBENDORF betreffender Artikel der Wochenzeitung WOZ unter dem Titel «Eine Wolke für den Flugplatz», von Stefan Howald, 7.2.2013

Zum Pdf-Dokument: WOZ_Eine Wolke für den Flugplatz

 

 

Jürg Minsch und Thom Held

115 _ BEITRAG ZUM PROZESS VOM «ASTRONAUTEN» LUKAS SPÜHLER

Februar 11, 2013 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Lukas Spühler, gelernter Schauspieler, nun als Visionär, Künstler und Autor unterwegs – «Die globale Verfassung» (2011) –, sendete uns als angeregter Online-Abstimmender noch folgenden Denkimpuls zu. Wir bedanken uns und lassen auch Sie teilhaben an seinen Anregungen für die *Allmend 1 … das grosse Spiel der Ver-Wunderung des ehemaligen Flugplatzes.”

 

 

 

 

 

 

Liebe Denker, hier mein Beitrag zum Prozess.
Herzlich. Der Astronaut

“Allmend 1
Als erstes stelle ich fest: Allmend ist die Antwort und es braucht nicht weitergesucht zu werden. Herr Minsch und Herr Held sind die göttlichen Kondensatoren. Herzlichen Dank.
Das Wort Denk wird gestrichen. Denken ist zu eng.
Ich schlage alternativ folgende Erweiterung vor: Allmend 1. Oder noch einfacher: Flugplatz Dübendorf.
Ebenfalls eindeutig beantwortet ist die Frage des Besitzrechts und des Nutzungszwecks entsprechend Punkt 4 in der Abstimmung. ["Allmend der Eidgenossenschaft”, die Herausgeber ] Punkt 4 wäre somit die alternative Bezeichnung der Allmend. Ich nenne die Definition in den Punkten 4 der Einfachheit halber SPIELRAUM.
Vorgehen:
1. Als erstes wird das Symbol der Lebensblume auf das Gelände übertragen.
2. Jeder Kanton platziert sein Wappen auf einem Masten an der Grenze der Allmend. Jede andere Region der Erde kann ebenfalls einen Masten mit ihrem Wappen auf der Grenze platzieren. So entsteht eine Art bunter Zaun. Maximale Höhe der Masten ist 50 Meter, minimal 10.
3. Die physische Entsprechung des Forums wird auf das Gelände übertragen. Das Forum hat eine Mitte, kein Zentrum.
4. Jeder Bewohner der Schweiz erhält in einer grossen Feier symbolisch 0.35 Quadratmeter Allmend. Die 0.35 Quadratmeter hinterlegen gleichzeitig sein Stimmrecht.
5. Die Anwesenden im Forum kristallisieren die verfassungsgebenden Prozesse, welche zum grossen Teil via Internet stattfinden.
6. Eine eigene TV-Station wird aufgebaut, um die Prozesse in der Allmend sichtbar zu machen und die Interaktion zu stimulieren.
7. Wenn die Verfassung gegeben ist, beginnt das grosse Spiel der Ver-Wunderung des ehemaligen Flugplatzes.
8. Alles weitere kann nicht geplant werden.”

Text Lukas Spühler, Januar 2013

Jürg Minsch und Thom Held

114 _ ONLINE-ABSTIMMUNG VERLÄNGERT – BIS 31.1.2013

Dezember 17, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Die Online-Abstimmung und -Umfrage zeigt einige sehr interessante Ergebnisse. Auf diversen Wunsch und zur Prüfung / Erhärtung bisheriger Erkenntnisse wird die Online-Abstimmung bis Ende Januar 2013 verlängert. WER BISLANG DIE TEILNAHME VERPASST HAT, BEKOMMT NOCH EINMAL DIE GELEGENHEIT DAZU! 

Den Link zur ONLINE-ABSTIMMUNG finden Sie in der Navigation oben, grün unterlegt, in der Sprache ihrer Wahl.

Oder direkt hier:
• Rumantsch:  Votaziun online
• Italiano:  Votazione online
• Francais:  Vote en ligne
• Deutsch:  Online-Abstimmung

Jürg Minsch und Thom Held

113 _ DORIS LEUTHARD SCHREIBT DER DENK-ALLMEND: «DER BUNDESRAT IST SICH DER TRAGWEITE DURCHAUS BEWUSST.»

Dezember 13, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Ob unsere geschätzte Bundesrätin Doris Leuthard auch beim Erhalt von «MOMENTE DER KLARHEIT. Ein Sachplan. Damit wir das Geschenk haben» so strahlte wie auf dem Foto, ist uns nicht bekannt. Zukunftsideen mit Strahlkraft sowie Vorgehensvorschläge, die Innovatives für das demokratische Gefüge in der Schweiz beinhalten, könnten jene Politikerinnen und Politiker schon zum Strahlen bringen, die offen für Neues und Zukunftsträchtiges sind. Beiliegend finden Sie den Brief unserer Bundesrätin als Antwort auf den «Sachplan» der DENK-ALLMEND.

Bundesrat Ueli Maurer und sein in der Flugplatzfrage federführendes Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS haben sich – nach dem ausgiebigen Gespräch von Jürg Minsch und Thom Held am 29. September 2012 mit den Herren Bruno Locher und Markus Rüttimann, Generalsekretariat VBS, Raum und Umwelt – nicht mehr zum «Sachplan» geäussert, der Ihnen am 8. Oktober 2012 überreicht wurde. Noch hüllt sich das VBS in Schweigen. Wir sind guten Mutes, dass auch noch Bundesrat Ueli Maurer strahlt.

Anbei finden Sie eine Kopie des Briefes unserer Bundesrätin. Noch sei nichts entschieden. Der Bundesrat sei sich der Tragweite durchaus bewusst.

Wir bedanken uns im Namen aller Interessierten für den Brief und freuen uns, wenn’s den Bundesrat freut, «dass die Zukunftsgestaltung dieses grossen und strategisch wichtigen Areals auf grosses Interesse stösst und zu kreativen Überlegungen Anstoss gibt.»

[Foto: Keystone]

 

Jürg Minsch und Thom Held

SABETH TÖDTLI, ODER WENN «SOZIAL-ARTISTISCHE» METHODEN DIE NEUGIERDE ALLER FÜR ZUSAMMENHÄNGE VON URBANITÄT WECKEN

Dezember 3, 2012 in NACHGEFRAGT

Sabeth_Tödtli

 

 

 

 

 

 

 

3 Fragen an Sabeth Tödtli (1984*), Urbanistin und Mitbegründerin von zURBS,
dem «sozial-artistischen Stadtlabor für Zürich»

Die DENK-ALLMEND:  Sabeth Tödtli, nach internationalen und interdisziplinären “urban studies” in den vier europäischen Städten Brüssel, Wien, Kopenhagen und Madrid hast Du mit gleichgesinnten, jedoch in anderen Disziplinen beheimateten Leuten in Zürich eine Non-Profit-Organisation zURBS gegründet, ein wie Ihr es nennt «sozial-artistisches Stadtlabor für Zürich». Was bezweckt Ihr damit? «Social artistic», ist das ein neues Modewort oder ist damit eine neue Methode und/oder eine andersartige Vorstellung von Urbanität zu verstehen?

Sabeth Tödtli, zURBS:  In Belgien zum Beispiel – wo wir von zURBS uns kennengelernt haben – ist «social-artistic» längst ein selbstverständlicher Begriff, unter dem schon viele spannende Projekte entstanden sind, und der eine neue Strömung in der Arbeit mit der Stadt hervorgebracht hat, die wir sehr wertvoll finden. Bei der zURBS-Gründung in Zürich haben wir ‘social-artistic’ erstmal naiv ins Deutsche übersetzt, ohne zu ahnen wie oft wir damit auf fragende Blicke treffen werden. Aber Fragen sind schöner als Vorurteile. immerhin wird uns dank diesem Begriff nicht sofort ein Stempel aufgedrückt, wie es zum Beispiel mit ‘sozio-kulturell’ der Fall wäre. Neue Begriffe dienen manchmal schlichtweg dazu, neugierige Leute für alte Ideen zu gewinnen. Denn Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

112 _ DER GLATTALER INFORMIERT

November 17, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Glattaler_16.11.2012Die Glattaler-Behörden stehen dem Vorschlag der DENK-ALLMEND noch zurückhaltend bis ablehnend gegenüber. Noch. Doch seit einem Jahr, seit der Ideenausstellung der DENK-ALLMEND an der Zürcher Hochschule der Künste zeigen immer mehr Menschen auch aus den Glattal Interesse an anderen Perspektiven, als was die Glattalbehörden bislang anstreben. Der GLATTALER als wichtigstes regionales Medienorgan übernimmt dabei eine wichtige Informationsaufgabe. So auch in der Ausgabe vom 16. November 2012 mit dem Beitrag zum «Sachplan» der DENK-ALLMEND.

Zum Artikel (PdF-Dokument):   glattaler_20121116

Jürg Minsch und Thom Held

111 _ ERSTE BEHÖRDLICHE REAKTIONEN AUF DEN «SACHPLAN»

November 10, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Noch ist der Weg weit. Über Zuständigkeitsgrenzen hinaus eine offene Diskussion zu führen, fällt nicht allen leicht, wie erste Reaktionen in Bern und beim Kanton Zürich zeigen. Doch was nicht ist, kann noch werden; beziehungsweise ist bereits am werden, wie die Entgegennahme des Sachplans durch das Bundesamt für Raumentwicklung ARE ein Indiz dafür ist.

GS VBSDas Generalsekretariat des VBS lässt nach einem ausgedehnten und offenen Gespräch am 29.10.2012 im GS VBS die Initianten der DENK-ALLMEND wissen, dass «nach Rücksprache mit unserer Kommunikationsabteilung wir auf eine Teilnahme am 8.11. [Übergabe des Sachplans der DENK-ALLMEND in Bern] verzichten müssen. Sie können den Sachplan … an der Maulbeerstrasse 9 abgeben, zur offiziellen Registratur.» – Bevor es zu dieser Registratur kam, sorgte die Sachplan-Übergabe beim VBS im Beisein des Schweizer Fernsehens doch noch für einige Aufregung. SF registrierte aufgeregte Nervosität im VBS, obwohl die Generalsekretärin des VBS über den ganzen Vorgang im Voraus informiert war.

VBS-Sprecherin Silvia Steidle lässt die NZZ auf Anfrage wissen – die NZZ vom 9.11.2012: «Zunächst wird jedoch das Verteidigungsdepartement (VBS) über den Militärflugplatz im Rahmen des Stationierungskonzepts der Armee entscheiden. Dieses dürfte gegen Ende 2013 vorliegen. «Wir prüfen, ob eine weitere militärische Nutzung aus finanzieller Sicht möglich ist», sagt VBS-Sprecherin Silvia Steidle. Welche militärischen Standorte allenfalls geschlossen werden müssten, hänge vom Finanzrahmen und vom Schwergewicht der Einsparungen ab. – Als Entscheidungshilfe für Dübendorf soll eine Studie dienen, die Möglichkeiten einer zivil- und militäraviatischen Nutzung aufzeigt. Dieses Papier hält das VBS streng unter Verschluss, «weil der Prozess der Meinungsbildung Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

110 _ GROSSES MEDIENECHO ZUM DENK-ALLMEND-AUFTRITT AUF DEM BUNDESPLATZ

November 9, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Der Medienanlass in Bern auf dem Bundeshausplatz war ein voller Erfolg. Nationale + regionale Fernsehstationen sowie überregionale Online- und Printmedien haben ausführlich darüber berichtet. Gleichzeitig wurde die Politik und Administration auf Stufe Bund, Kanton Zürich, Standortgemeinden, Stadt Zürich persönlich oder per Post mit dem Vorgehensplan «Momente der Klarheit. Ein Sachplan. Damit wir das Geschenk haben» beschenkt. Nun kann das Nachdenken und Diskussion über die Vorschläge, wie man innovativ und bürgernah vorgehen könnte, beginnen.

MEDIENMITTEILUNG der Denk-Allmend:
• Deutsch:  MM_08_11-2012_deutsch
• Francais: MM_08_11_2012_francais
• Italiano: MM_08_11_2012_italiano

MEDIEN-ECHO
SCHWEIZER FERNSEHEN, Schweiz Aktuell,
8.11.2012:
Schweiz-Aktuell
SCHWEIZER FERNSEHEN, Online, «Die Bevölkerung soll Regie führen», 8.11.2012:
Die Bevölkerung soll Regie führen
TELE TOP, Top News, 8.11.2011 (Abschnitt von 07:04-09:48):
Top News
TELE ZÜRI, Züri News, 8.11.2011 (Abschnitt von 06:09-05:46):
Züri News
NZZ, «Time-out» für Flugplatz Dübendorf,
9.11.2011:
«Time-out» für Flugplatz Dübendorf
(Die wichtigste Korrigenda: Bei der Online-Abstimmung (s. link oben in der Navigation) stehen allgemeine Frage z.B. zum Eigentum und Fragen nach der persönlich favorisierten Idee im Mittelpunkt. Die Antworten dienen der Sichtbarmachung von Einschätzungen, Wünschen, Forderungen, Sehnsüchten in der Schweizer Bevölkerung. Diese Abstimmung dauert bis am 14.12.2012. Dem Bundesrat werden danach jedoch keine Ideenvorschläge vorgelegt. Der Vorgehensvorschlag liegt mit dem «Sachplan» bereits vor und wurde am 8.11.2012 überreicht.)
TAGES-ANZEIGER,  «Kreative fordern Planungsstopp auf dem Flugplatz Dübendorf», 7.11.2011:
Kreative fordern Planungsstopp auf dem Flugplatz Dübendorf
ZÜRCHER OBERLÄNDER: «Denkfabrik präsentierte Visionen für den Flugplatz Dübendorf», 9.11.2011:
Denkfabrik präsentierte Visionen für den Flugplatz Dübendorf
HOCHPARTERRE online, «Momente der Klarheit», 8.11.2011:
Momente der Klarheit
HOCHPARTERRE 11/2012, «Noch schweigt der Bund», 8.11.2011:
Hochparterre_11_2012

 

Jürg Minsch und Thom Held

109 _ «SACHPLAN» UND ONLINE-ABSTIMMUNG SIND LANCIERT!

November 8, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Der Vorgehensvorschlags in Form eines unkonventionellen «SACHPLAN» des Bundes – «Momente der Klarheit. Ein Sachplan. Damit wir das Geschenk haben» – ist in Bern vorgestellt worden. Zudem ist die ONLINE-ABSTIMMUNG ab sofort – bis Ende der Wintersession in Bern am 14. Dezember 2012 – eröffnet. ALLE IN DER SCHWEIZ LEBENDEN CITOYENNES UND CITOYENS SIND DAZU EINGELADEN. Sachplan und Online-Abstimmung liegen in allen 4 Landessprachen vor.

 

Geschätze Citoyenne
Geschätzter Citoyen

Nun ist es soweit. Mit Freude überreichen wir von der DENK-ALLMEND, einem Schweizer Think Tank der Öffentlichkeit, Ihnen wie den Politikerinnen und Politikern auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene einen Vorgehensvorschlag für den Flugplatz Dübendorf. Es ist ein nichtalltäglicher Vorschlag, mit dem etwas Aussergewöhnliches für die ganze Schweiz angestrebt wird: bezüglich der künftigen Nutzung und vor allem auch bezüglich des Wegs zum Ziel. Denn Demokratie muss sich ständig selbst überprüfen und aus sich heraus erneuern. Die einmalige Situation mit dem Flugplatz Dübendorf als nationalem Raum der Zukunftserprobung ist ein Mut- und Demokratietest für das ganze Land. Wir fragen: Ist die Schweiz heute noch fähig, etwas wahrhaft «Grosses», etwas die ganze Schweiz Bewegendes zu realisieren? Sind wir dazu bereit, Routinen zu durchbrechen und aus der Mitte der Gesellschaft heraus dieses Bedeutende Schritt um Schritt zu ent­wickeln: bis die Schweiz meint, ausreichend «Momente der Klarheit» erreicht zu haben? Denn eine Spezialität von Dübendorf ist, dass kein Zeitdruck besteht. Als Citoyenne und Citoyen sind wir – wenn wir dies wollen – mitentscheidend, ob wir als Schweiz «das nationale Geschenk Dübendorf» zu nutzen wissen. Gemeinsam, in der Mitte der Gesellschaft, könnten wir es schaffen, wieder vermehrt und auf breiterer Basis die Lust und Freude am Politischen zu entdecken und die Zukunft mitzugestalten. Es passiert ja dann, wenn man’s macht.

Der beigelegte «Sachplan» zeigt, wie die Schweiz es angehen kann, und die Online-Abstim­mung hier auf dem DENK-ALLMEND-Blog (in allen vier Landessprachen) lädt Sie bis Ende der Wintersession in Bern ein, Ihre Meinung einzubringen.

Demokratische Grüsse, für DIE DENK-ALLMEND
Thom Held + Jürg Minsch

Der «SACHPLAN» als Pdf-Dokument: DA_Sachplan
Er kann auch unter der Adresse denkallmend@denkallmend.ch als gedrucktes Leporello gratis bestellt werden.

Den Link zur ONLINE-ABSTIMMUNG finden Sie in der Navigation oben, grün unterlegt, in der Sprache ihrer Wahl.

MEDIENMITTEILUNG:
• Deutsch:  MM_08_11-2012_deutsch
• Francais: MM_08_11_2012_francais
• Italiano: MM_08_11_2012_italiano

Jürg Minsch und Thom Held

108 _ HOCHPARTERRE 11/2012: NOCH SCHWEIGT DER BUND. NUN PRÄSENTIERT DIE «DENK-ALLMEND» EINEN SACHPLAN ZUR UMNUTZUNG DES FLUGPLATZES DÜBENDORF

November 7, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

«Der Bund muss denken», meint Benedikt Loderer in seinem Kommentar zum Artikel in der November-Ausgabe des HOCHPARTERRES, zum Anlass der Publikation des «Sachplans» der DENK-ALLMEND.
«…Die zwei Milliarden sind bedrückend, sie behindern das freie Denken und verstellen den Blick in die Zukunft.» Es zeigt sich, dass die über die Landesgrenze hinaus geschätzte Architektur- und Designzeitschrift HOCHPARTERRE und die DENK-ALLMEND in ähnliche Richtungen denken: «Der Flugplatz Dübendorf muss das Labor werden, in dem die Zukunft der Schweiz ausprobiert wird.» 

Zum Artikel des HOCHPARTERRES:
Als Pdf-Dokument: Hochparterre_11_2012

Jürg Minsch und Thom Held

107 _ TAGES-ANZEIGER: «KREATIVE FORDERN PLANUNGSSTOPP AUF DEM FLUGPLATZ DÜBENDORF»

November 7, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Einen Tag vor der Präsentation und Überreichung des Vorgehensvorschlags der DENK-ALLMEND FÜR DEN FLUGPLATZ DÜBENDORF am Bundeshausplatz in Bern und vor der Lancierung der Online-Abstimmung auf diesem Blog berichtet der TAGES-ANZEIGER: «Der Kanton Zürich will auf dem Areal des Militärflugplatzes Dübendorf möglichst bald einen Innovationspark realisieren. Die Gruppe DENK-ALLMEND verlangt vom Bundesrat dagegen ein Time-out.» Ein Planungsmoratorium, aber kein Denkmoratorium. Was dies konkret bedeutet, ist ab 8. Nov. 2012 auch auf diesem  Blog nachzulesen.

 

Zum Artikel des TAGES-ANZEIGERS:
Online:  Tages-Anzeiger-Online
Als Pdf-Dokument: Tages-Anzeiger_07112012_k

 

Jürg Minsch und Thom Held

106 _ DRS1: «MEHR DEMOKRATIE. DIE GANZE SCHWEIZ SOLL BEI DER ZUKUNFT DES FLUGPLATZES DÜBENDORF MITREDEN KÖNNEN.»

Oktober 23, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Die DENK-ALLMEND ist in den Köpfen.
So wollte auch das Regionaljournal Zürich-Schaffhausen von Radio DRS wissen, was aus dem Gesamtprojekt und aus den Ideen geworden ist, die anlässlich der DENK-ALLMEND-Woche im Herbst 2011 der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Dies kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, bevor das Thema nicht mehr allein ein regionales, sondern vor allem ein NATIONALES sein soll.
Denn ab 8. November legt die DENK-ALLMEND ein Vorgehensvorschlag zuhanden der Bundespolitik und der Schweizer Bevölkerung vor und lanciert eine 
Online-Abstimmung, die vom 8.11. bis 14.12.2012 dauert.

Mehr dazu in Bälde.

Vorerst der Website-Link des Beitrags von DRS1:
«Mehr Mitsprache zur Zukunft des Flugplatzes Dübendorf?»
Und zum Beitrag selbst (“Hören”: Intro und DENK-ALLMEND-Beitrag von 2:00 bis 4:30):
«Mehr Demokratie. Die ganze Schweiz soll bei der Zukunft des Flugplatzes Dübendorf mitreden.»

 

Jürg Minsch und Thom Held

105 _ BERLIN ÜBT SICH IN FREIHEIT – UND WIR?

September 26, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Tempelhofer Freiheit

BERLIN TEMPELHOF * DÜBENDORF – Während der Flugplatz Dübendorf (250 ha) noch militärisch genutzt wird, ist in Berlin der Flughafen Tempelhof (360 ha) stillgelegt und zu einem für alle zugänglichen «Park der Tempelhofer Freiheit» geworden. Immer mehr Berlinerinnen und Berliner haben diese ungeahnte Freiheit entdeckt. Und nun wird es richtig interessant, weil der Berliner Senat andere Pläne für die Zukunft hat, als was es die die Freiheit entdeckenden Berliner wünschen. – Für das «Dübendorf-Geschenk» und die Schweiz ein wichtiges Lernstück. Und ein Grund mehr, der Denk-Allmend-Methode Achtung zu schenken. Anfangs November 2012 wird ein Vorgehensvorschlag publik gemacht.

Es könnte sein, dass das offizielle und planende Berlin und und ein gutes Mass an Öffentlichkeit nicht das Gleiche wollen, auf dem Areal des Flughafens Tempelhof. Die Flieger sind weg. Die Menschen da.

In Dübendorf sieht es anders aus. Man fliegt, ein wenig und auf Zeit. Der Absperrzaun steht noch stramm und unüberwindlich, verwehrt den Leuten den Zugang. Noch.

Ein Artikel in der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 20.9.2012 gewährt uns einen spannenden, menschennahen Einblick in ein wachsendes Auseinanderklaffen zwischen dem, was die Offiziellen vorhaben und planen, und dem, was eine wachsende Öffentlichkeit für den Tempelhof wünscht.

Wir in der Schweiz haben – noch! – die Gelegenheit, von dieser Veranschaulichung des Auseinanderdriftens zu lernen, und das für uns Richtige in einem der speziellen Situation angemessenen Prozess zu machen.

Wir empfehlen:
1. Hineinhören…  >  MP3-File:  ZEIT-Artikel «Berlins_groesster_Spielplatz»

… oder lesen.  >  Pdf-file:  ZEIT-Artikel «Berlins_groesster_Spielplatz»

2. Später, ab 8. November 2012, werden wir selbst aufzuzeigen versuchen, wie ein solcher «angemessener Prozess» aussehen kann,
mit unserem eigenen Vorschlag eines ausserplanmässigen Sachplans, mit dem Titel:
«Momente der Klarheit. Ein Sachplan. Damit wir das Geschenk haben.»
Erscheinungsdatum 8. Nov. 2012.

[Foto: Thom Held, Dez. 2011]

Jürg Minsch

205 _ DER RING DES GYGES

Juni 29, 2012 in ARTIKEL LEBENDIGE DEMOKRATIE

Von Jürg Minsch

Schleier der UnsichtbarkeitGutes Staatswesen setzt Sichtbarkeit voraus: Sichtbarkeit der Akteure und ihres Handelns. Unsichtbarkeit grenzt ab, schliesst aus. Es gibt kein Mitwirken im Reich des Unsichtbaren. Demokratie verkommt zur Inszenierung, Marktwirtschaft ebenso. Gyges fand einst den Ring, der Unsichtbarkeit verleiht. Wer trägt ihn heute?

Platons Dialog «Der Staat» ist der Frage nach dem gerechten, guten Staatswesen gewidmet. Glaukon, einer der Teilnehmer der Gesprächsrunde, erzählt die Geschichte von Gyges, eines armen Hirten in den Diensten des Königs von Lydien. Eines Tages, ein heftiges Gewitter ging über das Land, öffnete sich plötzlich die Erde und gab einen goldenen Ring frei. Dieser hatte die Zauberkraft, dem Träger Unsichtbarkeit zu verleihen. Gyges machte sich diese Kraft zu Nutze, drang in den Königspalast ein und riss die Herrschaft an sich.

Diese Sage wäre nicht weiter erwähnenswert, ginge es bloss um die banale Tatsache, dass der Starke mächtiger ist als der Schwache. Glaukon, der Erzähler, hat mehr im Sinn. Es geht ihm darum, die Macht des Starken und die Ohnmacht des Schwachen zu hinterfragen. Das Geheimnis des Ringes von Gyges ist der Gegensatz zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem. Was sich im Schutze der Unsichtbarkeit abspielt, entzieht sich einer Bewertung nach Gut und Schlecht. Es geschieht einfach, wie das blinde Wirken der Natur,  es kommt wie das Schicksal über die Menschen. Ihnen bleibt nur, die Folgen des undurchschaubaren Geschehens zu erdulden, ohnmächtig. Bewusstes Gestalten einer gerechten Ordnung wird erst möglich, wenn der Schleier der Unsichtbarkeit gefallen ist. Wenn die Akteure sichtbar Rest des Eintrags ansehen →