102 _ EINLADUNG ANS GLATTAL

Mai 4, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT
Autor: Jürg Minsch und Thom Held

Von Thom Held und Jürg Minsch

Sehr geehrte Stadt- oder Gemeinderätinnen und Parteien in Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen  //  Sehr geehrte Mitglieder von glow.das Glattal, dem Verein der acht Gemeinden des mittleren Glattals  //  Sehr geehrte Mitglieder der Zürcher Planungsgruppe Glattal ZPG  //  Sehr geschätzte Mitglieder der Geschäftsstelle der Regionalplanung Zürich und Umgebung RZU

Wie stets möchten wir Sie direkt und offen informieren, was im Auftaktprojekt der «Denk-Allmend» geschieht, das sich ja “Ihrem” Flugplatz annimmt. Wir möchten Sie nicht nur informieren, sondern auch einladen: hinzusehen, hinzuhören und sich selbst einzubringen, auf unserer unabhängigen Allmend des Denkens und Diskutierens.

Noch herrscht im Glatttal die wohlbekannte, bis in den Medien wiedergegebene Zurückhaltung vor, dann, wenn sich Leute von vermeintlich “aussen” einbringen, bei Themen, die das Glattal betreffen. «Ideen von aussen» lösen im Glattal Unwohlsein aus. (Ein Reflex, den ich (Thom Held) bestens kenne, von den Prozess-Coaching-Arbeiten zum Modellvorhaben von glow.das Glattal.) – In der Flugplatz-Dübendorf-Frage kann und darf es jedoch kein “Innen” und “Aussen” geben. Es geht um die Zukunft der Metropolitanregion, ja der Schweiz. Da befinden sich alle im Innern, im demselben Boot. Keine(r) draussen.

So versteht und positioniert sich die «Denk-Allmend für den Flugplatz Dübendorf». Sie dient allen. Sie versucht zu verknüpfen. Sie schafft einen gemeinsamen Raum fürs Denken und Austauschen. Deshalb der Name: «Die Denk-Allmend». – Im 2012 wollen wir von uns aus einen Beitrag leisten, “den” Bund, den Grundeigentümer – anders als die Behörden es können und dürfen – aus der selbst auferlegten Ruhestellung zu locken, mit dem Motto: «Der kreative Bund – Das nationale Experiment».

Jürg Minsch und ich als die Initianten der Denk-Allmend sind überzeugt, dass gerade Sie als Glattalerinnen oder im Glattal Wirksamen die vermittelnde Methode und die verknüpfende Kraft der «Denk-Allmend» umso mehr zu schätzen wissen, je länger sie andauert.

So laden wir Sie ganz herzlich ein, schauen Sie in unseren BLOG, oder in unsere WEBSITE. Dort finden Sie, was wir – nach 2011 – im 2012 vorhaben. Es kann sein, dass dies ein wenig Ihre lokalen und regionalen Absichten “stört”. Aber so soll es sein, in einer lebendigen Demokratie. Je beweglicher die Zivilgesellschaft, desto stabiler, aber auch innovativer die Demokratie. Wir jedenfalls sind auf der Suche nach «Erfindungen für eine lebendige Demokratie».

Wir heissen sie dazu ganz herzlich willkommen!

Mit herzlichem Gruss, aus der Mitte
Jürg Minsch und Thom Held