Jürg Minsch und Thom Held

HANNA GERIG, ZU EINER DEMOKRATIE, DIE FÜR VERDRÄNGTE IDEEN UND DAS UNMÖGLICHE KÄMPFT

Juni 29, 2012 in NACHGEFRAGT

Hanna Gerig

 

 

 

 

 

 

 

2 Fragen an Hanna Gerig, eine der Initiantinnen und Initianten der «Zürcher Landsgemeinde», die sich einer inhaltlich, methodisch und akteurbezogen weniger einengenden Demokratie verschrieben hat. Wir von der Denk-Allmend meinen: Bravo!

Die Denk-Allmend:  Hanna Gerig, Sie sind Mitbegründerin des Vereins «Landsgemeinde», ein junges Gefäss wie die «Denk-Allmend», aber von auffällig jüngeren Leuten initiiert als wir es sind, was uns sehr freut! Ihr wie wir wagen es, «Erfindungen für eine lebendige Demokratie» konkret auszuprobieren. Wie geht Ihr dieses Ziel an und warum?

Hanna Gerig:  Wir möchten mit der Landsgemeinde eine Form bereitstellen, die, im Gegensatz zu offiziellen demokratischen Prozessen in der Schweiz, für die ganze erwachsene Bevölkerung offen steht. Zudem möchten wir auch Ideen zu Wort kommen lassen, die in der Tagespolitik Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

LAURA DE WECK, ZUR «SCHWEIZER SEELE» UND ZU «ENTSTEHUNGSRÄUMEN»

Juni 25, 2012 in NACHGEFRAGT

Laura de Weck

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Fragen an Laura de Weck, in Hamburg lebende Bühnenautorin, Regisseurin, Schauspielerin und Mutter.

Die Denk-Allmend:  Frau de Weck, als Bühnenautorin, Regisseurin und Schauspielerin nehmen sie ständig neue Anläufe. Beim Entwerfen von Ideen und bei der Suche nach deren Umsetzung gibt es kein Stillstehen. Das braucht Mut, immer wieder von Neuem. Und es tönt nach Stress. Trotzdem wirken Sie froh gestimmt. Glauben Sie, in gebührender Distanz zur Schweizer Heimat in Hamburg lebend, dass in der Schweiz trotz der Dominanz von abtastender Vorsicht ebenfalls noch etwas von diesem Frohmut bewahrt geblieben ist oder neu entdeckt werden könnte, um Neues, Zukunftsweisendes zu schaffen, das wiederum andere ermuntert, zu “Frohmuts-Aktivitäten”?

Laura de Weck:  In der Schweizer Kunst ist das bereits so: Viele grosse Künstler, sei es in der bildenden Kunst (Urs Fischer, Fischli-Weiss, Pipilotti Rist) oder im Theater (Marthaler, Häusermann) arbeiten mit Humor und Frohmut. Verglichen mit Deutschen Künstlern ist es geradezu auffallend, wie in der Schweiz Schmerzhaftes und Krampfhaftes immer wieder durch Humor formuliert wird. Ich habe auch den Eindruck, dass es zur Schweizer Seele gehört, sich nicht zu ernst zu nehmen und immer zu hoffen. Eigentlich ist es eine wunderbare Voraussetzung um Neues zu wagen, aber es fehlt uns an Mut. Wir sind frech Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

204 _ UMGEKEHRTE PARTIZIPATION – IMPULSE AUS DER MITTE DER GESELLSCHAFT

Juni 20, 2012 in ARTIKEL LEBENDIGE DEMOKRATIE

Von Thom Held und Jürg Minsch

Parc-ElaMit der «Denk-Allmend für den Flugplatz Dübendorf» wird der neuartige Ansatz der «umgekehrten Partizipation» entworfen: Partizipation der Zivilgesellschaft braucht einen Perspektivenwechsel, der ausgeht von einer Entwicklung «aus der Mitte der Gesellschaft». Dazu soll nicht die Zivilgesellschaft am Entscheidungsprozess partizipieren dürfen, sondern die Behörden und ExpertInnen partizipieren an einem Kreativprozess der Zivilgesellschaft. Diesen Weg schlägt die «Denk-Allmend» für den Findungsprozess einer neuen Zukunft für den Flugplatz Dübendorf vor, und wird bis im Herbst 2012 einen konkreten Vorgehensplan entwerfen und der Öffentlichkeit vorstellen. – Vorerst soll ein Beispiel aus den Bergen Impulse für diesen Demokratie-Erneuerungsansatzes aufzeigen: denn die Entstehung des Regionalparks «Parc Ela» in Mittelbünden zeigt in der Art seiner Entstehung gewisse Aspekte dieses Ansatzes. Noch unvollständig, aber Gedanken anstossend. In Dübendorf böte sich nun die Gelegenheit, diesen Weg der umgekehrten Partizipation konsequent weiter zu gehen.

In Artikel 203 _ POLITIKER SIND KEINE MUTANTEN wurde der Gedanke der «umgekehrten Partizipation» innerhalb eines Kreativprozesses, der sich «aus der Mitte der Gesellschaft» heraus entwickelt, dargelegt: als Ziel, dessen Umsetzung Mehrwerte für die Schweizer Demokratie sowie fürs DÜBENDORF-GESCHENK (siehe Artikel 101) bietet.

Ein weiterer Artikel der Denk-Allmend-Initianten in SZENEALPEN 96/2012, eine Publikation der Alpenschutzkommission CIPRA International (in 4 Sprachen), zeigt nun also auf, dass es (unvollständige) Vorläufer dieses Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

203 _ POLITIKER SIND KEINE MUTANTEN

Juni 19, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT, ARTIKEL LEBENDIGE DEMOKRATIE

Von Thom Held und Jürg Minsch

Politiker sind keine MutantenPolitikerinnen und Politiker sind nicht Andersartige, nein! Stets der Gesellschaft entsprungen. Wird zuweilen das Gebahren und die Performance der Politik als fraglich erachtet, hat das dann auch etwas mit den Rechten bzw. mit dem Verhalten der Zivilgesellschaft zu tun? Wir plädieren für «Easy Rider der Demokratie», die die Politik näher «in die Mitte der Gesellschaft» rücken und ermächtigt werden, bei wichtigen Fragen mitzugestalten, bevor der ordentliche Verfahrensweg der Politik einsetzt.

Das heutzutage beliebte Spiel des Politiker-Bashings auf der Strasse, im Café, an der Grillparty oder im Verwaltungsrat eines Unternehmens – soll man es Kultur oder Unkultur nennen? – erweckt beim Zuhören, vielleicht auch beim selbst so Denken den Eindruck, die Volksvertreterinnen – oder besser die Gesellschaftsrepräsentanten – seien gar keine richtigen Menschen mehr. «Die Politikerinnen» und «die Politiker»: eine eigene Kaste, nur noch menschähnlich. Es entsteht das Bild von «Mutanten», im Wesen und ihrer Motivation anders als «wir». Mutanten, die uns umgeben und uns «umsorgen», … auch wenn der Verdacht ständig im Raum steht, dass deren Sorge hauptsächlich der eigenen Machtausweitung oder Machtbewahrung, dem Parteiwohl Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

BENEDIKT LODERER, ZUM UMGANG MIT DEM GRUNDSTÜCK VON NATIONALER BEDEUTUNG

Juni 18, 2012 in NACHGEFRAGT

Benedikt Loderer, Martin Guggisberg

 

 

 

 

 

 

3 Fragen an Benedikt Loderer, dem «Stadtwanderer» und Gründer der Architektur- und Design-Zeitschrift HOCHPARTERRE im engagierten Un-Ruhestand:

Die Denk-Allmend:  Herr Loderer, als schweizweit bekannter «Stadtwanderer» kennen Sie Land und Leute wie kaum jemand sonst. Was ist für Sie der Flugplatz Dübendorf? Ein Stück Land wie vieles andere auch?

Benedikt Loderer:  Eben nicht, es ist ein Grundstück von nationaler Bedeutung. Es ist zu wichtig, dass man es dem landesüblichen Planungsprozess überlassen kann. Wenn es das gäbe, müsste man eine eidgenössische Planungszone errichten. Jedenfalls dürfen nicht die Gemeinden entscheiden, die wollen nur Beute machen. Man muss den Planungsprozess hinter den geschlossenen Rest des Eintrags ansehen →

Thom Held

104 _ SCHWEIZ SEIN HEISST VISIONÄR SEIN – DER DÜBENDORF-TEST

Juni 13, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held

Roman Signer@Denk-Allmend

Ein Sonderfall sei die Schweiz. Und bescheiden. Grosstaten seien nicht ihre Stärken. Das Kleine hat sie gern, und will selbst als das eigenwillig Kleine respektiert, wenn nicht geliebt werden. Daran hängt auch etwas Wahres. Aber auch nicht! Zur Schweiz und zu dem, was man gerne als «idee suisse» bezeichnet, gehört stets auch das Aussergewöhnliche, das Visionäre. Und visionär muss das Schweizerische gerade in Zukunft sein. Ob wir das auch wollen, und können? Dübendorf ist ein Test. Ein Test, ob wir die Demokratie mit dem Visionären zu vermählen vermögen. Der Test läuft. – Ein Plädoyer für eine bewegte und bewegende Schweiz, denn: SCHWEIZ SEIN HEISST VISIONÄR SEIN.

Filettierung? Nein.

Die befristete «Denk-Allmend für den Flugplatz Dübendorf» hat – im Lichte einer fast einmaligen Zukunftschance, fürs Land, nicht nur für die Region – von Beginn weg ihre Zielvorstellung festgelegt: Nicht das Alltägliche fortsetzen. Nicht als Spiegel der Interessengruppen das Filet tranchieren und die Stücke zum Verteilen bereithalten. Nein.

Es geht beim Flugplatz Dübendorf um einen Demokratie-Test: Sind wir heute noch in der Lage, als Land, als demokratisches Gemeinschaftsgefüge etwas Bedeutendes, Aussergewöhnliches, Zukunft Weisendes, werthaltig Grosses, Sinn und Identifikation Stiftendes, Berührendes und Bewegendes zu schaffen? Alles zusammen. Was möglich ist, wenn’s stimmt. Als Bekräftigung, ja als Reverenz an eine Schaffenskraft, die sich nicht am Mittelmass orientiert, auch nicht Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch

202 _ ANGELUS NOVUS

Juni 4, 2012 in ARTIKEL LEBENDIGE DEMOKRATIE

Von Jürg Minsch
Paul Klee: Angelus NovusAngelus Novus blickt an uns vorbei. Bilder der Vergangenheit ziehen seine Aufmerksamkeit an, fesseln ihn, halten ihn gefangen. Er ist unfrei, verschenkt die Zukunft.

Paul Klee malte das Bild 1920.

Walter Benjamin, Philosoph und Literat, gab ihm eine besondere Bedeutung. In einem Text schrieb er unter anderem: «Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt . Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewandt. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füsse schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, dass der Engel sie nicht mehr schliessen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.» (Walter Benjamin, 1940: Über den Begriff der Geschichte, These IX).
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Jürg Minsch und Thom Held

103 _ DÜLAND LEBT

Mai 24, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch
DülandDüland

 

 

 

 

DÜLAND – eine von fünf Zukunftsideen aus dem Ideenwettbewerb 2011, die 2012 weiterleben und
weiterentwickelt werden, ist online gegangen:  anna’s blog. 

DÜLAND – Das ist die Idee des kleinen Bruders der ‘grossen’ Schweiz. Es propagiert ein aussergewöhnliches Zukunftslabor, in dem all das erlaubt ist, was man in der Schweiz bislang nicht denken durfte oder zu tun wagte. Düland ist in Anna’s Worten ein «frisches junges land, die carte-blanche-version einer nation, in welcher ‘staat’ und ‘gemeinschaft’ neu definiert, in verschiedenen formen ausprobiert und ständig verändert werden können.»

ANNA RIDER – eine «Easy Rider der Demokratie» wie sie die Denk-Allmend wünscht – SCHREIBT FÜR EUCH, über ihre Gedanken zum und ihr Leben im Labor, das sie – wie sie schreibt – «als aufforderung versteht, nicht alles als gegeben hinzunehmen. … zukunft kann nicht erforscht, sondern nur ausprobiert, gelebt werden.» Wie das aussehen könnte, wie die mögliche, andere oder zusätzliche Schweiz in der Schweiz denn wäre, dieses Dü-Land bei Düben-Dorf, darüber wird nun Anna in ,anna’s blog’ regelmässig schreiben.

anna’s blog _ dueland.ch

[Die Kreateure und Autoren von DÜLAND sind Stefan Heinzer und Mathias Steiger.]

 

Jürg Minsch und Thom Held

102 _ EINLADUNG ANS GLATTAL

Mai 4, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Sehr geehrte Stadt- oder Gemeinderätinnen und Parteien in Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen  //  Sehr geehrte Mitglieder von glow.das Glattal, dem Verein der acht Gemeinden des mittleren Glattals  //  Sehr geehrte Mitglieder der Zürcher Planungsgruppe Glattal ZPG  //  Sehr geschätzte Mitglieder der Geschäftsstelle der Regionalplanung Zürich und Umgebung RZU

Wie stets möchten wir Sie direkt und offen informieren, was im Auftaktprojekt der «Denk-Allmend» geschieht, das sich ja “Ihrem” Flugplatz annimmt. Wir möchten Sie nicht nur informieren, sondern auch einladen: hinzusehen, hinzuhören und sich selbst einzubringen, auf unserer unabhängigen Allmend des Denkens und Diskutierens.
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Jürg Minsch und Thom Held

REMO LARGO, ZUM «JUNGBRUNNEN EINER GESELLSCHAFT»

Mai 2, 2012 in NACHGEFRAGT

Remo Largo

 

 

 

 

 

2 Fragen der Denk-Allmend-Initianten an den in allen Schweizer Familienstuben bekannten Facharzt und Buchautor Remo Largo:

Die Denk-Allmend:  Viele der im Wettbewerb eingereichten Zukunftsideen zum Flugplatz stammen von jungen Leuten. Die von der Jury herausgehobenen Ideen, sowie alle prämierten Ideen stammen von Einzelpersonen und Teams, die am Anfang Ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Ist dies womöglich ein Ausdruck dessen, was Sie im Zusammenhang mit Ihrem neuesten Buch als «stete Neuerfindung der Moral» und als «Jungbrunnen der Gesellschaft» bezeichnen?

Remo Largo:  Die Erneuerung der Gesellschaft kommt immer von jungen Menschen, sei es gesellschaftlich, kulturell oder technisch. Die Gesellschaft verbaut sich also die eigene Zukunft, wenn sie der jungen Generation nicht den notwendigen Freiraum gibt, um sich kreativ auszudrücken. 

Aus den Wettbewerbsideen lässt sich ein Psychogramm dessen herauslesen, was vor allem auch jüngere Teile der Zivilgesellschaft für Sehnsüchte, Wünsche und Forderungen an die Zukunftsgestaltung hegen (siehe S. 8 unserer Zeitung vom Okt. 2011): der Wunsch nach mehr Denk- und Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

201 _ SCHWEIZGESPRÄCH

Mai 2, 2012 in ARTIKEL LEBENDIGE DEMOKRATIE

Von Jürg Minsch und Thom Held

"Federalist Papers"«Die Denk-Allmend» – der unabhängige Think-Tank der Öffentlichkeit – bekennt sich zur schöpferischen Kraft der Demokratie. Unser Terroir ist die Schweiz und damit in erster Linie die Demokratie schweizerischer Prägung. Aber der Blick ist auch offen auf die demokratischen Errungenschaften anderswo. Demokratie bedeutet, sich ständig zu erneuern, sich immer wieder neu zu erfinden – sich zu finden. Jede Momentaufnahme, jeder temporäre Zustand des Politischen und der politischen Kultur sind prüfenswerte Zwischenstationen in diesem anhaltenden Such-, Lern- und Gestaltungsprozess. – Das «Schweizgespräch» will Wege erkunden hin zu «Erfindungen für eine lebendige Demokratie» für die Schweiz, so wie sie heute ist und morgen sein kann: mit ihren kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Errungenschaften, aber auch mit den vielfältigen neuartigen Herausforderungen, die sich ihr heute stellen, und mit den einzigartigen Chancen, die sich ihr bieten – wenn man sie denn erkennt!
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Jürg Minsch und Thom Held

101 _ DAS DÜBENDORF-GESCHENK

Mai 2, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Federal Palace of Switzerland

Kann «der Bund» kreativ sein? Soll er kreativ sein? Wenn ja, wie? – In Zeiten grosser Umwälzungen in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft weltweit – und die Schweiz mittendrin! – MUSS auch der Bund – Bundesrat, Parlament und Administration – der Kreativität ausreichend Raum und Zeit zugestehen. Denn Kreativität ist die Mutter jeglicher Innovation, auch wenn’s um Fragen zur Gesellschaftsentwicklung geht. – Nehmen wir die noch zu klärende Zukunft des national bedeutenden Flugplatzes Dübendorf. Es ist ein Paradebeispiel dafür, dass es sich lohnt, Wege zu erkunden, wie der Bund kreativ handeln kann: indem er Kreativität zulässt, diese provoziert, ja einfordert, damit am Schluss etwas «werthaltig Grosses und Bewegendes» entsteht. Dafür steht die unabhängige «Denk-Allmend», die sich in ihrem Auftaktprojekt auf die Frage der Flugplatzzukunft konzentriert. – Die «Denk-Allmend für den Flugplatz Dübendorf» will im Jahr 2012 schrittweise aufzeigen – auch mit diesem Blog  –, wie die Flugplatzfrage sich wandeln kann zum Projekt «DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT».

Der Bund ist Eigentümer des Flugplatzareals. Er kann diesem neue Funktionen zuweisen, in seinem Besitz behalten, oder ganz oder in Teilen veräussern. Aktuell wird in den Dimensionen «Fliegen oder Beton» diskutiert. Vier Themen sind auszumachen: Landesverteidigung, Aviatik, Innovation, Geld. Der Ideenwettbewerb der «Denk-Allmend Flugplatz Dübendorf» und die zugehörige Ausstellungs- und Veranstaltungswoche Rest des Eintrags ansehen →