Jürg Minsch und Thom Held

119 _ BRIEF AN DEN BUNDESRAT: RETTENDER WINDSTOSS VON «ABEL»?

März 8, 2013 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Die DENK-ALLMEND setzte auch den BUNDESRAT, insbesondere Bundesrätin Doris Leuthard und Bundesrat Ueli Maurer, in Kenntnis über die Ergebnisse der Online-Abstimmung, und liess Ihnen dabei auch einige Begleitgedanken zum schwierigen Verhältnis zwischen Politik und Zivilgesellschaft zukommen. Zugunsten aller interessierten Citoyennes und Citoyens publizieren wir diesen Brief auch auf unserem Blog.

 

 

Der Brief an Bundesrätin Leuthard und Bundesrat Maurer, als Kopie (im Jpeg-Format):

DA-Brief_an_Bundesrat

 

[Foto: Offizielles Bundesratsfoto 2013]

Jürg Minsch und Thom Held

118 _ PUBLIKATION DER ERGEBNISSE DER ONLINE-ABSTIMMUNG: POLITIK UND CITOYENNETÉ UNEINS

März 8, 2013 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Publikation_Online_AbstimmungDie ONLINE-ABSTIMMUNG UND -UMFRAGE der DENK-ALLMEND vom 8. November 2012 und dem 31. Jamuar 2013  macht deutlich, dass engagierte Citoyenneté  von der Politik – bei für die Schweiz wichtigen Fragen – mehr erwartet, als was diese aktuell zu leisten bereit ist.  Die Erwartungen für den Flugplatz Dübendorf sind: Öffentlicher Prozess statt Basta-Politik. Reflexionszeit statt Hauruck. «Allmend der Eidgenossenschaft» statt Verkauf. Die DENK-ALLMEND stellt die Grundsatzfrage: Sind wir in Dübendorf dabei, eine aussergewöhnliche Chance für die Schweizer Demokratie und die Gestaltungskraft der «idée suisse» zu verschenken?

Anbei finden Sie die PUBLIKATION der Ergebnisse der ONLINE-ABSTIMMUNG (zum Herunterladen, im Pdf-Format):

PUBLIKATION_ERGEBNISSE_ONLINE-ABSTIMMUNG

 

Im Weiteren die entsprechende MEDIENMITTEILUNG (im Jpeg-Format):

MM_Publikation_OL-Abstimmung

 

 

Jürg Minsch und Thom Held

117 _ CITOYENNETÉ ALS ZAUNGAST? – VORENTSCHEID DES BUNDESRATS ZUGUNSTEN DER ZIVILEN LUFTFAHRT

Februar 28, 2013 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Der Bundesrat teilt am 28.2.2013 mit: «Bundesrat prüft Dübendorf zivilaviatisch zu nutzen. – Der Bundesrat hält aus grundsätzlichen Überlegungen vorderhand an einer fliegerischen Nutzung der Piste des Militärflugplatzes Dübendorf fest. Er hat deshalb das UVEK beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem VBS ein öffentliches Einladungsverfahren durchzuführen, damit mögliche Interessenten eine Offerte als Betreiber des Flugplatzes für einen Zeitraum von 20 Jahren einreichen können. Das UVEK wird dem Bundesrat bis spätestens Mitte 2014 über die Ergebnisse Bericht erstatten. Das VBS kann die Piste aus finanziellen Gründen mittelfristig nicht mehr weiter betreiben.»

Stellungnahme der DENK-ALLMEND zum bundesrätlichen Vorentscheid

Überrascht nimmt die DENK-ALLMEND, der Schweizer Think Tank der Öffentlichkeit für die Öffentlichkeit, den bundesrätlichen Entscheid betreffend der Zukunft des Flugplatzes Dübendorf zur Kenntnis. Nicht der Zeitpunkt ist überraschend. Vielmehr, dass ähnlich der kantonalen Politik zugunsten eines Innovationsparks, nun auch der Bundesrat zugunsten der Zivilluftfahrt in Form einer “Kleine-Kreise-Demokratie” entscheidet, die die Citoyennes und Citoyens zu reinen Zaungästen der Zukunftsgestaltung macht.

Die DENK-ALLMEND hat über die vergangenen 2 Jahre aufgezeigt, wie das einmalige Raumgeschenk des Flugplatzes Dübendorf zu einem «gesellschaftlichen Projekt der Schweiz für die Schweiz» entwickelt werden könnte. Ein Projekt, an dem die «idée suisse» würde weiter wachsen können. Exakt das, was die verunsicherte Schweiz jetzt bräuchte. Die Ergebnisse der von der DENK-ALLMEND initiierten ONLINE-ABSTIMMUNG, die vom 8. Nov. 2012 bis zum 31. Januar 2012 dauerte, bestätigen dies und zeigen, dass die Abstimmenden bei wichtigen Fragen einen «Öffentlichen Prozess statt Basta-Politik» wünschen.

Am Freitag, 8. März 2013, wird die DENK-ALLMEND die Ergebnisse dieser Online-Abstimmung mittels Medienmitteilung, Mailing und auf dem DENK-ALLMEND-BLOG (http://blog.denkallmend.ch) publizieren.

Eines wird deutlich: Sowohl das Vorgehen des Bundesrats als auch jenes des Regierungsrats des Kantons Zürich verdeutlichen die Notwendigkeit für gesellschaftliche Innovationen im Zeichen einer lebendigen Demokratie – jenseits einer überhandnehmenden Basta-Politik. Die öffentlichkeits- und kreativitätsorientierte DENK-ALLMEND-Methode ist ein möglicher Ansatz dazu.

Für die DENK-ALLMEND
Thom Held und Jürg Minsch

Link zur Medienmitteilung des Bundesrats: Medienmitteilung_Bundesrat
Link zur Stellungnahme des Regierungsrats des Kantons Zürich: Stellungnahme Regierungsrat Kanton ZH

 

[Foto: Quelle Aargauer Zeitung]

 

Jürg Minsch und Thom Held

109 _ «SACHPLAN» UND ONLINE-ABSTIMMUNG SIND LANCIERT!

November 8, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Der Vorgehensvorschlags in Form eines unkonventionellen «SACHPLAN» des Bundes – «Momente der Klarheit. Ein Sachplan. Damit wir das Geschenk haben» – ist in Bern vorgestellt worden. Zudem ist die ONLINE-ABSTIMMUNG ab sofort – bis Ende der Wintersession in Bern am 14. Dezember 2012 – eröffnet. ALLE IN DER SCHWEIZ LEBENDEN CITOYENNES UND CITOYENS SIND DAZU EINGELADEN. Sachplan und Online-Abstimmung liegen in allen 4 Landessprachen vor.

 

Geschätze Citoyenne
Geschätzter Citoyen

Nun ist es soweit. Mit Freude überreichen wir von der DENK-ALLMEND, einem Schweizer Think Tank der Öffentlichkeit, Ihnen wie den Politikerinnen und Politikern auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene einen Vorgehensvorschlag für den Flugplatz Dübendorf. Es ist ein nichtalltäglicher Vorschlag, mit dem etwas Aussergewöhnliches für die ganze Schweiz angestrebt wird: bezüglich der künftigen Nutzung und vor allem auch bezüglich des Wegs zum Ziel. Denn Demokratie muss sich ständig selbst überprüfen und aus sich heraus erneuern. Die einmalige Situation mit dem Flugplatz Dübendorf als nationalem Raum der Zukunftserprobung ist ein Mut- und Demokratietest für das ganze Land. Wir fragen: Ist die Schweiz heute noch fähig, etwas wahrhaft «Grosses», etwas die ganze Schweiz Bewegendes zu realisieren? Sind wir dazu bereit, Routinen zu durchbrechen und aus der Mitte der Gesellschaft heraus dieses Bedeutende Schritt um Schritt zu ent­wickeln: bis die Schweiz meint, ausreichend «Momente der Klarheit» erreicht zu haben? Denn eine Spezialität von Dübendorf ist, dass kein Zeitdruck besteht. Als Citoyenne und Citoyen sind wir – wenn wir dies wollen – mitentscheidend, ob wir als Schweiz «das nationale Geschenk Dübendorf» zu nutzen wissen. Gemeinsam, in der Mitte der Gesellschaft, könnten wir es schaffen, wieder vermehrt und auf breiterer Basis die Lust und Freude am Politischen zu entdecken und die Zukunft mitzugestalten. Es passiert ja dann, wenn man’s macht.

Der beigelegte «Sachplan» zeigt, wie die Schweiz es angehen kann, und die Online-Abstim­mung hier auf dem DENK-ALLMEND-Blog (in allen vier Landessprachen) lädt Sie bis Ende der Wintersession in Bern ein, Ihre Meinung einzubringen.

Demokratische Grüsse, für DIE DENK-ALLMEND
Thom Held + Jürg Minsch

Der «SACHPLAN» als Pdf-Dokument: DA_Sachplan
Er kann auch unter der Adresse denkallmend@denkallmend.ch als gedrucktes Leporello gratis bestellt werden.

Den Link zur ONLINE-ABSTIMMUNG finden Sie in der Navigation oben, grün unterlegt, in der Sprache ihrer Wahl.

MEDIENMITTEILUNG:
• Deutsch:  MM_08_11-2012_deutsch
• Francais: MM_08_11_2012_francais
• Italiano: MM_08_11_2012_italiano

Jürg Minsch und Thom Held

203 _ POLITIKER SIND KEINE MUTANTEN

Juni 19, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT, ARTIKEL LEBENDIGE DEMOKRATIE

Von Thom Held und Jürg Minsch

Politiker sind keine MutantenPolitikerinnen und Politiker sind nicht Andersartige, nein! Stets der Gesellschaft entsprungen. Wird zuweilen das Gebahren und die Performance der Politik als fraglich erachtet, hat das dann auch etwas mit den Rechten bzw. mit dem Verhalten der Zivilgesellschaft zu tun? Wir plädieren für «Easy Rider der Demokratie», die die Politik näher «in die Mitte der Gesellschaft» rücken und ermächtigt werden, bei wichtigen Fragen mitzugestalten, bevor der ordentliche Verfahrensweg der Politik einsetzt.

Das heutzutage beliebte Spiel des Politiker-Bashings auf der Strasse, im Café, an der Grillparty oder im Verwaltungsrat eines Unternehmens – soll man es Kultur oder Unkultur nennen? – erweckt beim Zuhören, vielleicht auch beim selbst so Denken den Eindruck, die Volksvertreterinnen – oder besser die Gesellschaftsrepräsentanten – seien gar keine richtigen Menschen mehr. «Die Politikerinnen» und «die Politiker»: eine eigene Kaste, nur noch menschähnlich. Es entsteht das Bild von «Mutanten», im Wesen und ihrer Motivation anders als «wir». Mutanten, die uns umgeben und uns «umsorgen», … auch wenn der Verdacht ständig im Raum steht, dass deren Sorge hauptsächlich der eigenen Machtausweitung oder Machtbewahrung, dem Parteiwohl Rest des Eintrags ansehen →