Jürg Minsch und Thom Held

122 _ «DAS INNOVATIONSPARK-PROJEKT IST BRAV UND BESCHEIDEN» _ DIE DENK-ALLMEND IM INTERVIEW IN DER NZZ

Februar 8, 2014 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG lud die Initianden der DENK-ALLMEND zu einem Interview ein. Am 6. Februar 2014 erschien dieses in der NZZ auf einer ganzen Seite. – Ein Gespräch über wahrhaftige Innovation, jenseits von Denken in Routine und in Standardverfahren. Ein Gespräch über Wege, einen gesellschaftlichen “Circulus virtuosus” (nicht ..vitiosus, wie’s das Korrekturprogramm der NZZ meinte) zu wagen, in dem man sich in einem laufenden Prozess immer wieder zu neuen, kreativen, noch besseren Lösungen oder Erkenntnissen treibt: virtuos eben. Ein Gespräch, das antönt, dass das bislang zu «brav und zu bescheiden» gedachte Innovationspark-Projekt in etwas wirklich Grosses und die Schweiz Bewegendes noch einzubetten wäre. Das Einzige, was es dazu braucht: öffentlicher, vernetzter und vituoser zu denken.

Link zur NZZ-Seite: NZZ-Interview_DENK-ALLMEND

Das Interview als Pdf-Dokument: NZZ_6-2-2014_ZH

Mit herzlichem Gruss
Jürg Minsch und Thom Held

 

Thom Held

104 _ SCHWEIZ SEIN HEISST VISIONÄR SEIN – DER DÜBENDORF-TEST

Juni 13, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held

Roman Signer@Denk-Allmend

Ein Sonderfall sei die Schweiz. Und bescheiden. Grosstaten seien nicht ihre Stärken. Das Kleine hat sie gern, und will selbst als das eigenwillig Kleine respektiert, wenn nicht geliebt werden. Daran hängt auch etwas Wahres. Aber auch nicht! Zur Schweiz und zu dem, was man gerne als «idee suisse» bezeichnet, gehört stets auch das Aussergewöhnliche, das Visionäre. Und visionär muss das Schweizerische gerade in Zukunft sein. Ob wir das auch wollen, und können? Dübendorf ist ein Test. Ein Test, ob wir die Demokratie mit dem Visionären zu vermählen vermögen. Der Test läuft. – Ein Plädoyer für eine bewegte und bewegende Schweiz, denn: SCHWEIZ SEIN HEISST VISIONÄR SEIN.

Filettierung? Nein.

Die befristete «Denk-Allmend für den Flugplatz Dübendorf» hat – im Lichte einer fast einmaligen Zukunftschance, fürs Land, nicht nur für die Region – von Beginn weg ihre Zielvorstellung festgelegt: Nicht das Alltägliche fortsetzen. Nicht als Spiegel der Interessengruppen das Filet tranchieren und die Stücke zum Verteilen bereithalten. Nein.

Es geht beim Flugplatz Dübendorf um einen Demokratie-Test: Sind wir heute noch in der Lage, als Land, als demokratisches Gemeinschaftsgefüge etwas Bedeutendes, Aussergewöhnliches, Zukunft Weisendes, werthaltig Grosses, Sinn und Identifikation Stiftendes, Berührendes und Bewegendes zu schaffen? Alles zusammen. Was möglich ist, wenn’s stimmt. Als Bekräftigung, ja als Reverenz an eine Schaffenskraft, die sich nicht am Mittelmass orientiert, auch nicht Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

REMO LARGO, ZUM «JUNGBRUNNEN EINER GESELLSCHAFT»

Mai 2, 2012 in NACHGEFRAGT

Remo Largo

 

 

 

 

 

2 Fragen der Denk-Allmend-Initianten an den in allen Schweizer Familienstuben bekannten Facharzt und Buchautor Remo Largo:

Die Denk-Allmend:  Viele der im Wettbewerb eingereichten Zukunftsideen zum Flugplatz stammen von jungen Leuten. Die von der Jury herausgehobenen Ideen, sowie alle prämierten Ideen stammen von Einzelpersonen und Teams, die am Anfang Ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Ist dies womöglich ein Ausdruck dessen, was Sie im Zusammenhang mit Ihrem neuesten Buch als «stete Neuerfindung der Moral» und als «Jungbrunnen der Gesellschaft» bezeichnen?

Remo Largo:  Die Erneuerung der Gesellschaft kommt immer von jungen Menschen, sei es gesellschaftlich, kulturell oder technisch. Die Gesellschaft verbaut sich also die eigene Zukunft, wenn sie der jungen Generation nicht den notwendigen Freiraum gibt, um sich kreativ auszudrücken. 

Aus den Wettbewerbsideen lässt sich ein Psychogramm dessen herauslesen, was vor allem auch jüngere Teile der Zivilgesellschaft für Sehnsüchte, Wünsche und Forderungen an die Zukunftsgestaltung hegen (siehe S. 8 unserer Zeitung vom Okt. 2011): der Wunsch nach mehr Denk- und Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

201 _ SCHWEIZGESPRÄCH

Mai 2, 2012 in ARTIKEL LEBENDIGE DEMOKRATIE

Von Jürg Minsch und Thom Held

"Federalist Papers"«Die Denk-Allmend» – der unabhängige Think-Tank der Öffentlichkeit – bekennt sich zur schöpferischen Kraft der Demokratie. Unser Terroir ist die Schweiz und damit in erster Linie die Demokratie schweizerischer Prägung. Aber der Blick ist auch offen auf die demokratischen Errungenschaften anderswo. Demokratie bedeutet, sich ständig zu erneuern, sich immer wieder neu zu erfinden – sich zu finden. Jede Momentaufnahme, jeder temporäre Zustand des Politischen und der politischen Kultur sind prüfenswerte Zwischenstationen in diesem anhaltenden Such-, Lern- und Gestaltungsprozess. – Das «Schweizgespräch» will Wege erkunden hin zu «Erfindungen für eine lebendige Demokratie» für die Schweiz, so wie sie heute ist und morgen sein kann: mit ihren kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Errungenschaften, aber auch mit den vielfältigen neuartigen Herausforderungen, die sich ihr heute stellen, und mit den einzigartigen Chancen, die sich ihr bieten – wenn man sie denn erkennt!
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Jürg Minsch und Thom Held

101 _ DAS DÜBENDORF-GESCHENK

Mai 2, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Federal Palace of Switzerland

Kann «der Bund» kreativ sein? Soll er kreativ sein? Wenn ja, wie? – In Zeiten grosser Umwälzungen in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft weltweit – und die Schweiz mittendrin! – MUSS auch der Bund – Bundesrat, Parlament und Administration – der Kreativität ausreichend Raum und Zeit zugestehen. Denn Kreativität ist die Mutter jeglicher Innovation, auch wenn’s um Fragen zur Gesellschaftsentwicklung geht. – Nehmen wir die noch zu klärende Zukunft des national bedeutenden Flugplatzes Dübendorf. Es ist ein Paradebeispiel dafür, dass es sich lohnt, Wege zu erkunden, wie der Bund kreativ handeln kann: indem er Kreativität zulässt, diese provoziert, ja einfordert, damit am Schluss etwas «werthaltig Grosses und Bewegendes» entsteht. Dafür steht die unabhängige «Denk-Allmend», die sich in ihrem Auftaktprojekt auf die Frage der Flugplatzzukunft konzentriert. – Die «Denk-Allmend für den Flugplatz Dübendorf» will im Jahr 2012 schrittweise aufzeigen – auch mit diesem Blog  –, wie die Flugplatzfrage sich wandeln kann zum Projekt «DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT».

Der Bund ist Eigentümer des Flugplatzareals. Er kann diesem neue Funktionen zuweisen, in seinem Besitz behalten, oder ganz oder in Teilen veräussern. Aktuell wird in den Dimensionen «Fliegen oder Beton» diskutiert. Vier Themen sind auszumachen: Landesverteidigung, Aviatik, Innovation, Geld. Der Ideenwettbewerb der «Denk-Allmend Flugplatz Dübendorf» und die zugehörige Ausstellungs- und Veranstaltungswoche Rest des Eintrags ansehen →