Jürg Minsch und Thom Held

113 _ DORIS LEUTHARD SCHREIBT DER DENK-ALLMEND: «DER BUNDESRAT IST SICH DER TRAGWEITE DURCHAUS BEWUSST.»

Dezember 13, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Ob unsere geschätzte Bundesrätin Doris Leuthard auch beim Erhalt von «MOMENTE DER KLARHEIT. Ein Sachplan. Damit wir das Geschenk haben» so strahlte wie auf dem Foto, ist uns nicht bekannt. Zukunftsideen mit Strahlkraft sowie Vorgehensvorschläge, die Innovatives für das demokratische Gefüge in der Schweiz beinhalten, könnten jene Politikerinnen und Politiker schon zum Strahlen bringen, die offen für Neues und Zukunftsträchtiges sind. Beiliegend finden Sie den Brief unserer Bundesrätin als Antwort auf den «Sachplan» der DENK-ALLMEND.

Bundesrat Ueli Maurer und sein in der Flugplatzfrage federführendes Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS haben sich – nach dem ausgiebigen Gespräch von Jürg Minsch und Thom Held am 29. September 2012 mit den Herren Bruno Locher und Markus Rüttimann, Generalsekretariat VBS, Raum und Umwelt – nicht mehr zum «Sachplan» geäussert, der Ihnen am 8. Oktober 2012 überreicht wurde. Noch hüllt sich das VBS in Schweigen. Wir sind guten Mutes, dass auch noch Bundesrat Ueli Maurer strahlt.

Anbei finden Sie eine Kopie des Briefes unserer Bundesrätin. Noch sei nichts entschieden. Der Bundesrat sei sich der Tragweite durchaus bewusst.

Wir bedanken uns im Namen aller Interessierten für den Brief und freuen uns, wenn’s den Bundesrat freut, «dass die Zukunftsgestaltung dieses grossen und strategisch wichtigen Areals auf grosses Interesse stösst und zu kreativen Überlegungen Anstoss gibt.»

[Foto: Keystone]

 

Jürg Minsch und Thom Held

111 _ ERSTE BEHÖRDLICHE REAKTIONEN AUF DEN «SACHPLAN»

November 10, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Noch ist der Weg weit. Über Zuständigkeitsgrenzen hinaus eine offene Diskussion zu führen, fällt nicht allen leicht, wie erste Reaktionen in Bern und beim Kanton Zürich zeigen. Doch was nicht ist, kann noch werden; beziehungsweise ist bereits am werden, wie die Entgegennahme des Sachplans durch das Bundesamt für Raumentwicklung ARE ein Indiz dafür ist.

GS VBSDas Generalsekretariat des VBS lässt nach einem ausgedehnten und offenen Gespräch am 29.10.2012 im GS VBS die Initianten der DENK-ALLMEND wissen, dass «nach Rücksprache mit unserer Kommunikationsabteilung wir auf eine Teilnahme am 8.11. [Übergabe des Sachplans der DENK-ALLMEND in Bern] verzichten müssen. Sie können den Sachplan … an der Maulbeerstrasse 9 abgeben, zur offiziellen Registratur.» – Bevor es zu dieser Registratur kam, sorgte die Sachplan-Übergabe beim VBS im Beisein des Schweizer Fernsehens doch noch für einige Aufregung. SF registrierte aufgeregte Nervosität im VBS, obwohl die Generalsekretärin des VBS über den ganzen Vorgang im Voraus informiert war.

VBS-Sprecherin Silvia Steidle lässt die NZZ auf Anfrage wissen – die NZZ vom 9.11.2012: «Zunächst wird jedoch das Verteidigungsdepartement (VBS) über den Militärflugplatz im Rahmen des Stationierungskonzepts der Armee entscheiden. Dieses dürfte gegen Ende 2013 vorliegen. «Wir prüfen, ob eine weitere militärische Nutzung aus finanzieller Sicht möglich ist», sagt VBS-Sprecherin Silvia Steidle. Welche militärischen Standorte allenfalls geschlossen werden müssten, hänge vom Finanzrahmen und vom Schwergewicht der Einsparungen ab. – Als Entscheidungshilfe für Dübendorf soll eine Studie dienen, die Möglichkeiten einer zivil- und militäraviatischen Nutzung aufzeigt. Dieses Papier hält das VBS streng unter Verschluss, «weil der Prozess der Meinungsbildung Rest des Eintrags ansehen →