Jürg Minsch und Thom Held

108 _ HOCHPARTERRE 11/2012: NOCH SCHWEIGT DER BUND. NUN PRÄSENTIERT DIE «DENK-ALLMEND» EINEN SACHPLAN ZUR UMNUTZUNG DES FLUGPLATZES DÜBENDORF

November 7, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

«Der Bund muss denken», meint Benedikt Loderer in seinem Kommentar zum Artikel in der November-Ausgabe des HOCHPARTERRES, zum Anlass der Publikation des «Sachplans» der DENK-ALLMEND.
«…Die zwei Milliarden sind bedrückend, sie behindern das freie Denken und verstellen den Blick in die Zukunft.» Es zeigt sich, dass die über die Landesgrenze hinaus geschätzte Architektur- und Designzeitschrift HOCHPARTERRE und die DENK-ALLMEND in ähnliche Richtungen denken: «Der Flugplatz Dübendorf muss das Labor werden, in dem die Zukunft der Schweiz ausprobiert wird.» 

Zum Artikel des HOCHPARTERRES:
Als Pdf-Dokument: Hochparterre_11_2012

Jürg Minsch und Thom Held

106 _ DRS1: «MEHR DEMOKRATIE. DIE GANZE SCHWEIZ SOLL BEI DER ZUKUNFT DES FLUGPLATZES DÜBENDORF MITREDEN KÖNNEN.»

Oktober 23, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Die DENK-ALLMEND ist in den Köpfen.
So wollte auch das Regionaljournal Zürich-Schaffhausen von Radio DRS wissen, was aus dem Gesamtprojekt und aus den Ideen geworden ist, die anlässlich der DENK-ALLMEND-Woche im Herbst 2011 der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Dies kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, bevor das Thema nicht mehr allein ein regionales, sondern vor allem ein NATIONALES sein soll.
Denn ab 8. November legt die DENK-ALLMEND ein Vorgehensvorschlag zuhanden der Bundespolitik und der Schweizer Bevölkerung vor und lanciert eine 
Online-Abstimmung, die vom 8.11. bis 14.12.2012 dauert.

Mehr dazu in Bälde.

Vorerst der Website-Link des Beitrags von DRS1:
«Mehr Mitsprache zur Zukunft des Flugplatzes Dübendorf?»
Und zum Beitrag selbst (“Hören”: Intro und DENK-ALLMEND-Beitrag von 2:00 bis 4:30):
«Mehr Demokratie. Die ganze Schweiz soll bei der Zukunft des Flugplatzes Dübendorf mitreden.»

 

Jürg Minsch

202 _ ANGELUS NOVUS

Juni 4, 2012 in ARTIKEL LEBENDIGE DEMOKRATIE

Von Jürg Minsch
Paul Klee: Angelus NovusAngelus Novus blickt an uns vorbei. Bilder der Vergangenheit ziehen seine Aufmerksamkeit an, fesseln ihn, halten ihn gefangen. Er ist unfrei, verschenkt die Zukunft.

Paul Klee malte das Bild 1920.

Walter Benjamin, Philosoph und Literat, gab ihm eine besondere Bedeutung. In einem Text schrieb er unter anderem: «Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt . Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewandt. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füsse schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, dass der Engel sie nicht mehr schliessen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.» (Walter Benjamin, 1940: Über den Begriff der Geschichte, These IX).
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Jürg Minsch und Thom Held

103 _ DÜLAND LEBT

Mai 24, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch
DülandDüland

 

 

 

 

DÜLAND – eine von fünf Zukunftsideen aus dem Ideenwettbewerb 2011, die 2012 weiterleben und
weiterentwickelt werden, ist online gegangen:  anna’s blog. 

DÜLAND – Das ist die Idee des kleinen Bruders der ‘grossen’ Schweiz. Es propagiert ein aussergewöhnliches Zukunftslabor, in dem all das erlaubt ist, was man in der Schweiz bislang nicht denken durfte oder zu tun wagte. Düland ist in Anna’s Worten ein «frisches junges land, die carte-blanche-version einer nation, in welcher ‘staat’ und ‘gemeinschaft’ neu definiert, in verschiedenen formen ausprobiert und ständig verändert werden können.»

ANNA RIDER – eine «Easy Rider der Demokratie» wie sie die Denk-Allmend wünscht – SCHREIBT FÜR EUCH, über ihre Gedanken zum und ihr Leben im Labor, das sie – wie sie schreibt – «als aufforderung versteht, nicht alles als gegeben hinzunehmen. … zukunft kann nicht erforscht, sondern nur ausprobiert, gelebt werden.» Wie das aussehen könnte, wie die mögliche, andere oder zusätzliche Schweiz in der Schweiz denn wäre, dieses Dü-Land bei Düben-Dorf, darüber wird nun Anna in ,anna’s blog’ regelmässig schreiben.

anna’s blog _ dueland.ch

[Die Kreateure und Autoren von DÜLAND sind Stefan Heinzer und Mathias Steiger.]

 

Jürg Minsch und Thom Held

REMO LARGO, ZUM «JUNGBRUNNEN EINER GESELLSCHAFT»

Mai 2, 2012 in NACHGEFRAGT

Remo Largo

 

 

 

 

 

2 Fragen der Denk-Allmend-Initianten an den in allen Schweizer Familienstuben bekannten Facharzt und Buchautor Remo Largo:

Die Denk-Allmend:  Viele der im Wettbewerb eingereichten Zukunftsideen zum Flugplatz stammen von jungen Leuten. Die von der Jury herausgehobenen Ideen, sowie alle prämierten Ideen stammen von Einzelpersonen und Teams, die am Anfang Ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Ist dies womöglich ein Ausdruck dessen, was Sie im Zusammenhang mit Ihrem neuesten Buch als «stete Neuerfindung der Moral» und als «Jungbrunnen der Gesellschaft» bezeichnen?

Remo Largo:  Die Erneuerung der Gesellschaft kommt immer von jungen Menschen, sei es gesellschaftlich, kulturell oder technisch. Die Gesellschaft verbaut sich also die eigene Zukunft, wenn sie der jungen Generation nicht den notwendigen Freiraum gibt, um sich kreativ auszudrücken. 

Aus den Wettbewerbsideen lässt sich ein Psychogramm dessen herauslesen, was vor allem auch jüngere Teile der Zivilgesellschaft für Sehnsüchte, Wünsche und Forderungen an die Zukunftsgestaltung hegen (siehe S. 8 unserer Zeitung vom Okt. 2011): der Wunsch nach mehr Denk- und Rest des Eintrags ansehen →

Jürg Minsch und Thom Held

101 _ DAS DÜBENDORF-GESCHENK

Mai 2, 2012 in ARTIKEL DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT

Von Thom Held und Jürg Minsch

Federal Palace of Switzerland

Kann «der Bund» kreativ sein? Soll er kreativ sein? Wenn ja, wie? – In Zeiten grosser Umwälzungen in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft weltweit – und die Schweiz mittendrin! – MUSS auch der Bund – Bundesrat, Parlament und Administration – der Kreativität ausreichend Raum und Zeit zugestehen. Denn Kreativität ist die Mutter jeglicher Innovation, auch wenn’s um Fragen zur Gesellschaftsentwicklung geht. – Nehmen wir die noch zu klärende Zukunft des national bedeutenden Flugplatzes Dübendorf. Es ist ein Paradebeispiel dafür, dass es sich lohnt, Wege zu erkunden, wie der Bund kreativ handeln kann: indem er Kreativität zulässt, diese provoziert, ja einfordert, damit am Schluss etwas «werthaltig Grosses und Bewegendes» entsteht. Dafür steht die unabhängige «Denk-Allmend», die sich in ihrem Auftaktprojekt auf die Frage der Flugplatzzukunft konzentriert. – Die «Denk-Allmend für den Flugplatz Dübendorf» will im Jahr 2012 schrittweise aufzeigen – auch mit diesem Blog  –, wie die Flugplatzfrage sich wandeln kann zum Projekt «DER KREATIVE BUND – DAS NATIONALE EXPERIMENT».

Der Bund ist Eigentümer des Flugplatzareals. Er kann diesem neue Funktionen zuweisen, in seinem Besitz behalten, oder ganz oder in Teilen veräussern. Aktuell wird in den Dimensionen «Fliegen oder Beton» diskutiert. Vier Themen sind auszumachen: Landesverteidigung, Aviatik, Innovation, Geld. Der Ideenwettbewerb der «Denk-Allmend Flugplatz Dübendorf» und die zugehörige Ausstellungs- und Veranstaltungswoche Rest des Eintrags ansehen →